Fritz. Drahthaar Vizsla. 16,5 Jahre voller Abenteuer.
Manchmal Spitzbube. Immer Herzbube.

Fritz kam aus dem ungarischen Tierschutz. Wir haben viel gemeinsam erlebt, er hat mich an meine Grenzen gebracht, wir haben viel voneinander gelernt und sind jeden Tag ein wenig mehr zusammengewachsen. Mit ihm entdeckte ich meine Leidenschaft für alles Kreative und so entstanden über viele Jahre hinweg verschiedene Unikate, angefangen bei Leckerlibeuteln und Hundedecke, über Mützen bis hin zu meinem absoluten Liebling, dem Adventskalender für Vizslaverrückte zugunsten von ungarischen Jagdhunden in Not.

Nach seinem Tod wurde es dann zuhause so viel stiller. Ich wusste, dass mich sein Tod treffen wird, aber ich habe nicht damit gerechnet, wie sehr es mich aus der Bahn werfen wird. Die letzten Monate mit ihm waren aufgrund seiner Demenz sehr emotional und trotzdem bin ich unendlich dankbar, dass wir den Weg gemeinsam gehen konnten. Bis zum letzten Atemzug.

Ich brauchte eine Pause. Bilder und Geschichten von Vizslas konnte ich nur schwer ertragen. Ich brauchte den Abstand, um zu trauern.

Und mit dem Abstand wurde mir klar, dass einfach etwas fehlt. Die Diskussionen mit dem Monk in mir. Den Austausch mit den VizslaVerrückten. Das Entwickeln neuer Ideen. Das Verbinden von schönen Dingen mit etwas Nützlichem.

Deshalb komme ich zurück. Ein wenig anders, aber immer mit Fritz im Herzen, für Menschen mit Jagdhund im Herzen und für den ungarischen Tierschutz.

Und auch wenn Fritz nicht mehr an meiner Seite ist, werde ich mit fritz.bube natürlich weiterhin den ungarischen Tierschutz unterstützen, weil genau dort die Reise mit Fritz begonnen hat.